Tennisschläger im Test - Ihr Tennis Ratgeber
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Tennisschläger für Freizeitspieler / Hobbyspieler

Der Begriff Freizeitspieler sollte zunächst definiert werden: Es sind damit Spieler gemeint, die ein bis zwei Mal pro Woche auf dem Platz stehen und dabei nicht in einer Mannschaft spielen.

Dem Freizeitspieler geht es primär um den Spaß am Tennissport, gegen seine Vereinskollegen spielt er zwar auch um Punkte, aber er nimmt nicht am Betrieb einer Tennisliga teil. Welcher Schlägertypus ist nun aber der passende für den Freizeitspieler?

Leichtspiels- oder Allround-Racket

Für den Hobbyspieler kommen grundsätzlich zwei Schlägerarten in Frage, das Leichtspiel- und das Allround-Racket. Ersteres bietet vor allem Komfort, da es eine große Schlagfläche besitzt und recht leicht ist. Es ist so gebaut, dass es für das Grundlinienspiel die besten Voraussetzungen mitbringt, um die Basisschläge weiter zu verbessern. Letzteres verfügt über eine etwas kleinere Schlagfläche, vermittelt dem Spieler, es beherrscht, jedoch mittels eines feineren Schlägerschwerpunkts ein besseres Ballgefühl und eine höhere Präzision. Das Allround-Racket ist also eher für jene Freizeitspieler geeignet, die ihren Sport schon seit einer längeren Zeit betreiben und nicht nur an der Grundlinie bleiben, sondern einen gewissen Ehrgeiz mitbringen und hin und wieder auch den Weg zum Netz suchen. Wichtig: In beiden Fällen sollte darauf geachtet werden, dass das Gewicht des Schlägers recht niedrig ist.

Griffstärke

Die Griffstärke muss sich an der Handgröße orientieren, weswegen es sich empfiehlt, den Schläger vor dem Kauf zumindest mal in der Hand gehalten zu haben.

Bespannung

Was die Besaitung betrifft, so sollten Freizeitspieler, die noch das Leichtspiel-Racket benutzen, in jedem Fall eine weiche Bespannung wählen, da durch einen „Trampolin-Effekt“ für die Schläge weniger Kraft aufgewendet werden muss. Fortgeschrittene Freizeitspieler mit einem Allround-Racket hingegen haben meist bereits einen eigenen Stil entwickelt, an dem sich die Besaitung orientieren sollte. Die weichere Variante bietet durch den Federungseffekt mehr Power und der Sweetspot – der Punkt mit dem stärksten Trampolin-Effekt – wird größer; die härtere Bespannungsart dagegen verlangt vom Spieler mehr Kraft beim Schlag, dafür steigt die Ballkontrolle.