Tennisschläger im Test - Ihr Tennis Ratgeber
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Tennisschuhe passend auswählen

Um das Tennisspiel richtig zu beherrschen, ist es – neben der Technik beim Schlag selbst – auch vonnöten, dass der Spieler beim Schlagen des Balls auch in der richtigen Entfernung zum Ball steht. Damit man richtig steht, muss man viel laufen, das bringt das Tennisspiel so mit sich. Und weil man viel laufen muss, ist die Auswahl der richtigen Tennisschuhe von großer Bedeutung. Sonst holt man sich schnell Blasen an den Füßen und für ein paar Tage ist es mit dem Spielen erst mal vorbei.

Doch worauf muss man achten?

Beim Anprobieren muss der Schuh natürlich zunächst einmal gut sitzen, sich der Fußform ergonomisch anpassen. Ohne diese Grundvoraussetzung bringt einen der teuerste Schuh nicht weiter, weil man beim Laufen keine Stabilität hat. Dann sollte ein Tennisschuh auch die Eigenschaften haben, die die Schritte dämpfen, damit die Gelenke (v.a. das Knie) nicht über die Maßen beansprucht werden. Alle führenden Produzenten von Marken-Tennisschuhen statten ihre Schuhe heutzutage mit einer Spezial-Einlegesohle aus, die genau diese Dämpfungseigenschaften aufweisen. Für schwerere Spieler gilt zusätzlich, dass die Dämpfungseigenschaften pro Kilogramm Körpergewicht immer besser werden müssen.

Auswahl des richtigen Leders

Das Material, aus dem die Schuhe gemacht sind, ist meist Leder. Achten sollte man darauf, dass es kein schweres Leder ist. Leichtes und qualitativ Leder hat nämlich zwei Vorteile: Zum einen verhindert es durch atmungsaktive Eigenschaften, dass die Füße zu schwitzen beginnen, was sich nach einer gewissen Zeit dahingehend auswirkt, als der Stand nicht mehr allzu stabil ist.

Gewicht des Tennisschuh


Zweitens gilt natürlich: Je schwerer der Schuh, desto mehr Kraft kostet es den Spieler, die nötigen Laufwege zu absolvieren. Besonders, wenn man über mehrere Stunden spielt.

Passende Sohle

Entscheidend für die Wahl der Tennisschuhe ist nicht zuletzt die Sohle selbst. Diese muss anhand des Belags, auf dem gespielt wird, ausgewählt werden. Einige Tennishallen haben einen „Teppichboden“, auf dem nur helle und glatte Sohlen, völlig ohne Profil, erlaubt sind. Eben weil das Profil fehlt, wird verhindert, dass der Spieler beim Sprint nicht abrupt gestoppt wird, was böse Verletzungen zur Folge haben kann. Für Sand-, Hart- und Rasenplätze werden dagegen Sohlen mit Profil benötigt, die dem Spieler guten Halt verschaffen.
Tennis Ratgeber
Das Material der Schuhe ermüdet mit der Zeit und verliert seine guten Eigenschaften. Auch Wenigspieler sollten sich mindestens alle zwei Jahre ein neues Paar Tennisschuhe zulegen.