Tennisschläger im Test - Ihr Tennis Ratgeber
Tennis Ausrüstung > Tennisball

5 Tips zur Auswahl des passenden Tennisballs

Die Bälle sollten neuwertig sein

Ein guter Tennisball ist für das Spiel genauso wichtig wie der Schläger und dessen Saiten bzw. die Bespannung. Denn entscheidend ist das Verhalten der Bälle. Ältere Bälle nämlich springen nicht mehr so ab, wie sie sollten. Außerdem ist die Oberfläche schnell ramponiert, das heißt, der Filzbelag des Balles verschleißt sich. Für das Spiel bedeutet das, dass die Kontrolle über den Ball zusehends verloren geht, da die Oberfläche den Effet des Schlags nicht mehr aufnehmen und zum gewünschten Drall bringen kann. Außerdem sind ältere Bälle manchmal schon kräftig deformiert, was zur Folge hat, dass sie ein völlig anderes Absprungverhalten haben – sie springen nicht nur niedriger ab, sondern oft auch schräg und damit völlig anders, als man es erwartet.

Mit oder ohne Druckluft?

Es gibt zwei verschiedene Balltypen: Bälle, die mit Druckluft gefüllt sind, und Bälle, die drucklos hergestellt werden. Letztere sind mit einer speziellen und elastischen Hülle umgeben, die einen mit Druckluft gefüllten Ball im Sprungverhalten zwar simuliert, allerdings ist das Absprungverhalten weniger natürlich. Sie halten länger als die mit Druckluft gefüllten Bälle – jedoch sind diese angenehmer zu spielen. Dafür müssen sie öfter (je nach Spielhäufigkeit) ausgetauscht werden, da der Druck im Innern des Balls mit der Zeit abnimmt und die Bälle nicht mehr vernünftig abspringen.

Bälle für Kinder und Anfänger

Für Kinder, die mit dem Tennisspielen gerade begonnen haben, wie auch für Erwachsene, die zum ersten Mal versuchen, ein paar Schläge zu absolvieren, gibt es spezielle Bälle, mit denen sich einige Techniken leichter erlernen lassen als mit „normalen“ Tennisbällen. Diese speziellen Bälle sind um einiges leichter und haben die Eigenschaft, ein wenig langsamer zu fliegen als normale Bälle. Im Absprungverhalten sind sie jedoch mit den normalen Bällen vergleichbar. Die Vorteile der Anfängerbälle liegen auf der Hand: Durch den längeren Zeitraum, der durch das langsamere Fliegen bis zum Schlag bleibt, lernt man besser, sich richtig zum Ball zu stellen und gewinnt so mehr Kontrolle über den Schlag.

Von welcher Marke sollten die Bälle sein?

Von welchem Hersteller die Bälle sind, die man sich zulegt, ist zunächst relativ egal. allerdings ist es oft so, dass man mit der Zeit herausfindet, dass es bestimmte Marken gibt, mit denen man etwas besser spielt als mit anderen. Das liegt daran, dass sich die Herstellungsmethoden zwar nicht groß, aber zumindest in Nuancen unterscheiden. Und diese Nuancen, die sich dann etwa im Absprungverhalten wiederfinden, können entscheidend sein für geübte Spieler. Oft spielt aber auch die psychologische Komponente mit: Wenn man mit einer bestimmten Marke schon öfter gut und erfolgreich gespielt hat, spielt es sich mit dieser automatisch leichter.

Sonstiges

Der internationale Tennisverband (ITF) macht Vorgaben, wie Tennisbälle zu sein haben. Da fließen Faktoren wie Gewicht, Oberfläche, Größe und dergleichen mit ein. Doch ist das Absprungverhalten, wie eben beschrieben, je nach Hersteller anders. Doch das ist nicht allein entscheidend, um sich – als Anfänger – an das Sprungverhalten zu gewöhnen und somit Spaß am Tennis zu finden. Denn je nach Bodenbelag verhalten sich alle Bälle noch einmal anders. Darum empfiehlt es sich für Einsteiger, am Anfang der „Karriere“ immer auf dem gleichen Belag zu spielen. Sonst fällt die Gewöhnung an das Verhalten der Bälle gleich noch einmal so schwer.